Last

»Ach komm, im Ernst?«, sagte K’toi. »Es wird schon fast dunkel, muss das jetzt noch sein …« Es schwebte ein paar Meter hinter Gtschz zwischen den Felsen und hielt mit trägen Bewegungen seine Position, während Gtschz eilig und gewandt ein paar Zentimeter über dem Boden dahinglitt, den sie absuchte. Nach etwas wie dem hier: Der umgehämmerte, verbeulte Rand von etwas Altem, Blechernen hob sich ein wenig aus dem Sand, die letzten Placken schmutzig gelben Lacks schon fast aufgefressen vom Rost. »Ist es immerhin so stabil wie die anderen?« – »Soll das ein Witz sein«, fragte Gtschz zurück, während sie den Fund vorsichtig umkreiste. »Ja. Sollte es. Entschuldigung. Zu spät für gute Witze …« Es schwieg, während Gtschz das Ding mit ihrem schwächsten Sonar abtastete.
Anderen Suchern war so etwas schon direkt unter der Nase zerfallen, sobald sie es nur scharf angesehen hatten – wortwörtlich. Die Folgen waren schlimm. Schmerzlich. Die betroffenen Gebiete waren gesperrt, und die Zeiten, die vergehen mussten, ehe man dorthin zurückkehren konnte auf den Streifzügen und Wanderungen, ehe sich auch die Verwurzelten und Sesshaften wieder ansiedeln konnten – diese Zeiträume waren selbst für die langlebigsten Bürger von Toos kaum überschaubar. Und einige der Sucher waren erkrankt, einige gestorben. Einfach so, aus keinem guten Grund, nicht um als Nahrung zu dienen, nicht wegen einer unvermeidlichen Krankheit oder am Alter, sondern wegen der dummen Unachtsamkeit eines Wesens, das selbst nicht mehr da war und gar nichts von ihrem Tod hatte.
Es hatte Unruhe gegeben, Unzufriedenheit, verständlichen Ärger, ja sogar Wut. Es wurden Forderungen laut, den Schutz der Verbliebenen zu beenden. Sollten sie doch sehen, wie sie zurechtkamen. Man ging dabei, möglicherweise etwas kurzsichtig, davon aus, dass sie gar nicht zurechtkämen, sondern sehr schnell verschwinden würden, verzehrt von den Fleischfressenden unter den Großen Völkern. Es war ein sinnvolles Schicksal, wie es jeden treffen konnte, warum sollte es ausgerechnet den Verbliebenen erspart sein? Es hatte vieler bedachter Redner bedurft, um daran zu erinnern, dass die Verbliebenen nichts für die Taten ihrer Urahnen konnten, dass ein Ende ihres speziellen Schutzes aber durchaus zur Folge haben konnte, dass sie wieder auf deren absonderliche Wege abkamen. Es war zu vermuten, dass sie die Fähigkeit dazu noch hatten, ein paar x-tausend Jahre hin oder her – diese seltsame Anlage, ihr zweifelhaftes Erbe, schlief wohl, solange die Verbliebenen sie nicht benötigten, aber sie konnte durchaus in ihnen erwachen, wenn man sie in die Enge trieb. Die Allgemeinheit kam schließlich nicht umhin, dieser Argumentation zu folgen. Man knirschte vielleicht ein wenig mit den Zähnen, oder man hob die Nase ein wenig höher angesichts des eigenen Großmuts, aber man unterstützte sie weiterhin, diese beinah Verlorenen – die einen wohlwollend, wie man einem Kind hilft, auch wenn es ein schwieriges Kind ist; die anderen mit einem inneren Grimm gegen die unverdiente Sonderstellung dieser nutzlosen Wesen; aber man tat, was man tun musste, eine vernünftige Entscheidung zum Wohle aller.
Man kam also bis zur Wut, bevor man sich wieder auf die Vernunft und die inneren Logik der Abläufe besann. Bestürzung, Unwillen, Ärger, Wut, weiter ging man nicht in seinen Emotionen. Die Gelehrten kannten aus den Aufzeichnungen des Verlorenen Volks einen weiteren Begriff in dieser Reihe. Sie untersuchten ihn im Stillen, aber sie zögerten, viel darüber zu sprechen. Je länger sie sich mit der Geschichte dieses Volks beschäftigten, desto mehr begriffen sie dieses Konzept, das ihnen vorher unbekannt gewesen war. Sie gewöhnten sich zuerst einfach daran, wie man sich an einen bizarr geformten Stein in der Landschaft gewöhnt, aber im Laufe ihrer Forschungen begannen sie zu begreifen. Es schien ihnen beinahe schon nachvollziehbar, ja fast wie die einzig mögliche Reaktion auf vieles von dem, was sie in den alten Daten lasen. Es war ihnen unheimlich, es fühlte sich an wie eine möglicherweise ansteckende Krankheit, eine emotionale Infektion, die sie nun schon selber in sich trugen, aber nicht an ihre Mitwesen weitergeben wollten. Der Begriff und alles, was er bedeutete, schien ihnen zu eng verknüpft mit dem Weg, den die Verlorenen gegangen waren, und dem, was sie dabei hinterlassen hatten.

– Wie diesen alten Gegenstand, der sich nun unter Gtschzs behutsamer Untersuchung als länglich, zylinderförmig und hohl erwies, dünnwandig, noch in sich geschlossen, aber äußerst fragil. In seinem Inneren barg er etwas, dessen hektische Schwingungen Gtschz deutlich spürte. Sie wich vorsichtig zurück und ließ sich nach oben treiben, dorthin, wo K’toi reglos schwebte und auf ihre Einschätzung wartete. »Instabil, nicht ohne den umschließenden Abraum zu bewegen. Der übliche Inhalt. Wir brauchen den großen Trupp.« – »Und vor morgen werden wir nicht fertig …« fügte K’toi in einem gelangweilten Singsang hinzu, der sagen sollte: wie immer also. »Wir werden auch in den nächsten tausend Jahren nicht fertig«, erwiderte Gtschz stoisch, »aber eines weniger davon ist trotzdem eines weniger davon, und in dieser Gegend können wir es schon überhaupt nicht brauchen.« Beide blickten unwillkürlich zum bunten Bewuchs der Berge hinauf und zu den Wesen, die sich dazwischen bewegten. Es schwärmte und schwebte hin und her, hinein und hinaus, und nicht eins in diesem Gewimmel wusste von dem, was weiter unten verschüttet lag. Die beiden Sucher beschleunigten und stiegen in eine Höhe auf, in der ihr Signal sich nicht mehr im Echo zwischen den Steilhängen verlieren würde; dann setzten sie den Ruf nach Unterstützung ab.

K’toi sollte, wie meistens, recht behalten. Bis die Verstärkung eingetroffen war, die Minierer sich in Abertausenden feiner Gänge wieder und wieder unter dem alten Schadkörper durchgetunnelt hatten, bis durch die Hohlräume ein dichtes Netz gewebt und ausgehärtet war und schließlich mit vereinten Kräften ein ganzer Klotz Abraum gehoben werden konnte, in dessen Mitte der Metallsarkophag verhältnismäßig sicher ruhte, vergingen mehrere Grade des Sternenlaufs. Dann begann der langsame, unendlich vorsichtige Transport zur nächsten Schütte. Über der Oberfläche war es längst dunkel, hier unten sowieso, aber Toos hatte viele nachtaktive Einwohner – viel zu viele, wenn es nach den Suchern und ihrem Trupp ging. Überall war Geschäftigkeit, allerorten war man unterwegs, es huschte und wuselte über dem dichten Wuchs der Wälder von Körpern, die schwach glommen oder nur durch eine rasche Bewegung zu erahnen waren. Lebende Funkenregen stoben hierhin und dorthin, tanzten und blinkten und verschwanden dann blitzschnell und lautlos in der Nacht, manchmal nur knapp einer Kollision entgangen. Am Schlimmsten waren jedoch die Schläfer, die reglos und selber dunkel im Dunkel hingen, einzeln oder im Verbund, so gut wie unsichtbar, bis der Trupp mit seiner fragilen Fracht beinahe auf sie stieß. Die Vorhut leuchtete mit allem, was leuchten konnte, um die Weltvergessenen rechtzeitig zu wecken, sie stubsten und schoben manchen hartnäckigen Träumer schließlich einfach beiseite; Lärm verbot sich, zu stark machten sich Schallwellen hier als Erschütterung bemerkbar, zu instabil waren der Erdklumpen, den sie zwischen sich bugsierten, und der schlafende Tod in seiner Mitte. Walfamilien wichen stumm aus ihrem Weg, silbrig leuchtende Schwärme teilten sich wie Vorhänge, um sie durchzulassen.
Endlich gelangten sie in den Südstrom und ließen sich mit ihm treiben. Hier floss alles in dieselbe Richtung, in beinah identischer Geschwindigkeit. Sie konnten ein wenig ausruhen, wenn auch immer mit mindestens einem ihrer zwei oder mehr Augen auf die Fracht und die Umgebung. Um sie herum wurde es zunehmend öde, der immer weiter abfallende Untergrund war kahl, das Wasser trüb und merklich wärmer. Es war Zeit für den Abstieg, das zweitheikelste Manöver der Mission. Langsam, immer im Vorwärtstreiben, ließen sie sich sinken, den Brocken Abraum in ihrer Mitte. Niemand durfte jetzt auch nur kurz in der Konzentration nachlassen. Sollte ein Riss entstehen, irgendeine Instabilität, musste in einem Lidschlag entschieden werden zwischen möglicher Reparatur und sofortiger Flucht. Gtschz glitt in endlosen Achterschleifen um den Transporttrupp herum, schneller und schneller, in ihrem Kopf zeichnete und überzeichnete ihr Sonar wieder und wieder das dreidimensionale Abbild des bösartigen Metalldings, das sich nun fast unmerklich zu verändern begann. Unter dem steigenden Druck des Wassers komprimierte der tote Klumpen mit einem leisen Knirschen hier, einem unmerklichen Ächzen des korrodierten Materials dort, doch noch hielt die Hülle. K’toi dagegen bewegte sich langsam und vorsichtig knapp über der Oberfläche des Erdbrockens, die Schar der Transporteure floss um es herum und schloss hinter ihm wieder die Reihen. K’tois Fühler nahmen jedes Rieseln eines Sandkorns wahr, jedes Nachrutschen des Erdreichs, und sie dirigierten zugleich die Stabilisateure, die mit ihren kleinen, amorphen, starken Körpern dort Druck ausübten, wo sich etwas aufzulösen drohte, mit ihrem Schleim mikroskopische Risse kitteten, ehe die sich überhaupt auftun konnten, und mit schwachen Wellenbewegungen ihres Fußes den Sand umverteilten, wo immer sich in der Ummantelung ein Ungleichgewicht bilden wollte. Das Ding, vor Zeiten und Aberzeiten achtlos ins Meer geworfen wie ein Stein, wurde nun so sorgfältig umschwärmt und umhegt wie ein böswilliger König, der in seiner Sänfte auf gar keinen Fall der geringsten Erschütterung ausgesetzt werden durfte, um nicht in einem vernichtenden Wutanfall zu explodieren. So glitten sie tiefer, einen immer steiler werdenden Abhang entlang, der schließlich kopfüber ins Leere zu stürzen schien. Unter ihnen war nur noch neblige Nacht, ein leeres Dunkel, aus dem gelegentlich schweflige Blasen an ihnen vorbei nach oben trudelten. Sonst regte sich dort nichts. Und auch der Trupp verharrte bewegungslos, abwartend, am Ende seines Weges angekommen. Nun hieß es Geduld haben.

Dann kam ihnen aus der Tiefe etwas entgegen: Ein schwachleuchtender Wirbel winziger Lebewesen von unbestimmt pulsierender Gestalt, Vorhut und Wächter des Schüttenvolks. Hätte irgendjemand sich getraut tief durchzuatmen, solange sie das Ding zwischen sich halten mussten, wäre jetzt ein kleiner Wasserschwall der Erleichterung durch ihre Reihen gegangen. Längst nicht immer wurden die Übergaben hier im Niemandsland zwischen Toos und der tiefsten Tiefe so schnell in die Wege geleitet. Niemand wusste, wie man mit den Tiefenvölkern kommunizieren sollte, wie man sie rufen oder sich bemerkbar machen konnte. Sie wurden auf einen Transport aufmerksam, oder sie waren mit etwas anderem beschäftigt; sie konnten die Fracht entgegennehmen, oder sie hatten vielleicht keine Kapazitäten dafür. Man wusste es nicht – sie kamen gleich, oder sie kamen später, oder sie kamen noch später. Irgendwann hatten sie sich bis jetzt noch jedes Mal am Treffpunkt eingestellt, das musste genügen. Wie es überhaupt zu der Übereinkunft mit ihnen gekommen war, war längst vergessen und an eine Geschichte verloren, die damals noch niemand hier unten aufgezeichnet hatte. Manche Transporttrupps harrten tagelang aus und balancierten die Gefahr in ihrer Mitte im Schichtdienst, bevor sie ihnen abgenommen wurde. Aber heute hatten sie Glück. Die Menge glimmender Einzeller trennte sich, ein Teil fiel in die Tiefe zurück, der andere sprudelte zu ihnen empor und lagerte sich zwischen den Körpern der Stabilisateure an die Oberfläche des Brockens an. Mit ihnen senkte sich so etwas wie Ruhe herab, selbst Gtschz drehte ihre Runden weniger hektisch, der Scan in ihrem Kopf veränderte sich nicht mehr – die bloße Anwesenheit der Schüttenbewohner wirkte seltsam stabilisierend, auf Last wie Lastenträger.

Und schließlich schoss aus dem Dunkel unter ihnen ein goldengrün schimmerndes Wolkenwesen hervor und umhüllte sie mitsamt des Dings in ihrer Mitte. Gtschz und K’toi drehten als erste von der Fracht ab, ihre Aufgaben waren erfüllt, das Tiefenvolk hatte gerade die Leitung übernommen. Die Wolke von Kleinstlebewesen zog sich zusammen und verdichtete sich, bis ihre innere Bewegung genügte, um den Erdbrocken zu halten und zu dirigieren. An diesem Punkt ließen sich die Transporteure von der Strömung wegtragen, auch sie wurden jetzt nicht mehr gebraucht. Als letztes lösten sich die unzähligen Stabilisateure ab, in streng symmetrischen Mustern synchronisiert, während Hunderte oder Tausende von Schüttenbewohnern sich sofort dort anlagerten, wo gerade noch ein Moluskenfuß gesessen hatte. Dieser letzte Teil der Übergabe war der gefährlichste, aber auch der schönste: ein Wasserspiel aus dichten Ketten bunter Schneckenhäuser und phosphoreszierenden Schleiern in einer komplizierten Choreographie.
Dann war es vorbei. Das Schüttenvolk bildete jetzt einen stabilen Kokon um die Fracht, es ließ sich in die nächste Abwärtsströmung fallen und verschwand in der Tiefe. Der Transporttrupp der oberen Völker machte sich ebenfalls schon auf den Rückweg, ohne sich noch einmal umgeschaut zu haben.
Niemand wusste, was die Tiefenvölker mit dem Müll anstellten, den sie gebracht bekamen. Manche behaupteten, in den winzigen Körpern liefen irgendwelche Prozesse ab, die es ihnen erlaubten, das Zeug als Nahrung umsetzen. Andere sagten, sie brächten es kontrolliert in Bereiche mit so hohem Druck, dass es schließlich unschädlich auf sich selbst zusammengepresst würde, bevor sie es durch irgendwelche toten Ritzen weiter in Richtung Erdinneres stopften, wo es hoffentlich auch schon egal sei, ob so etwas noch ein paar Millionen Jahre rumliege oder nicht. Noch andere wollten an Erdkernbewohner glauben, die wiederum den Schüttenvölkern die Altlasten abnähmen und in einer Art Urfeuer verheizten. Die Hauptsache für die Bewohner von Toos war, dass noch keines der Pakete wieder zurückgekommen war. Man konnte sich hier selber nicht helfen; wenn die Tiefenvölker es konnten, dann war das gut, und damit genug.

Als der Morgen anbrach, hatte sich der Transporttrupp schon in die heimatlichen Gewässer zerstreut. Nur K’toi und Gtschz schwammen noch nebeneinander her. Sie waren jetzt dicht unter der Oberfläche unterwegs, Gtschz hatte lang genug den schalen Presssauerstoff geatmet, und sie waren beide froh über die ersten wärmenden Strahlen der Sonne. K’toi hatte Hunger und war müde und brachte genau das in epischer Ausführlichkeit zum Ausdruck. Gtschz lachte ihn aus und machte ein paar Luftsprünge. »Oh – « sagte sie nach dem letzten und sprang noch einmal, um sich umzusehen. »Schau mal, da drüben auf der Insel, da könnten wir jetzt mal vorbeischwimmen und danke sagen für heute Nacht …«

Auf dem Streifen weißen Sands sammelten einige weichhäutige Wesen im ersten Licht des Tages die Blätterschalen ein, die dort bei Nacht von den Großen Völkern für sie vorbereitet wurden. Wenn die Verbliebenen eine Schale fanden, knieten sie nieder und verneigten sich zweimal, einmal zum Meer, einmal zum Wald hin. Dann nahmen sie die Mahlzeit in dankbare Hände und trugen sie zu ihrem Dorf unter den Bäumen. Andere von ihnen liefen ausgelassen in die leise Brandung hinein und spielten im Wasser: kleine, junge, aber auch ausgewachsene; sie brachten sich gegenseitig das Schwimmen bei, oder was Landläufer dafür halten. Man hörte ihr Geschrei und Gelächter manchmal bis nach Toos, aber es klang nur schwach hinunter; sie waren ruhige Nachbarn geworden im Vergleich zu früher. »Ja, jetzt laufen sie da am Strand herum, essen und freuen sich des Lebens, und nachts schlafen sie den ruhigsten Schlaf, als hätten sie sichs verdient. Manchmal könnte ich sie …« , sagte K’toi und klackte ärgerlich mit seinen Scheren. Gtschz nahm das so ernst wie seine Ausführungen über unmittelbar bevorstehenden Hungertod und erschöpfungsbedingtes Ertrinken: K’toi hätte es nicht zugegeben, aber im Grunde mochte es die Verbliebenen, vor allem die Kleinen, die ganz große Augen bekamen, wenn sie ihm im Wasser begegneten und seinen leuchtend blauen Panzer bestaunten. »Ach ja, sicher könntest du das …«, sagte Gtschz darum. »Aber schau, jetzt sind sie glücklich. Sie müssen nichts mehr fürchten, sie müssen nichts mehr erfinden, sie machen nichts mehr kaputt. Und wir bringen sie schon durch. Lassen wir sie spielen.«

Und die beiden Sucher tauchten wieder in die Tiefe.